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Hengstmann Brüder


Sebastian und Tobias Hengstmann sind in eine Kabarettistenfamilie hinein geboren worden. Ihr Großvater Erich gründete das erste Kinderkabarett der DDR in Magdeburg, Vater Frank gehört mit „Denkzettel“ zum Urgestein der Magdeburger Szene. Es ist nicht zu übersehen: Die Brüder, haben das Kabarett-Gen geerbt.

Bereits Ihr erstes Programm „Bruder schafft“ erhielt 2003 einen Landesförderpreis. Hat Sie das beflügelt?
Tobias Hengstmann: Es war uns wichtig, von unabhängigen Leuten zu hören, dass wir gut sind. Im Nachhinein erfuhren wir inoffiziell, dass man uns in der Wertung eigentlich gar nicht hätte berücksichtigen dürfen, weil wir schon zu professionell auftraten. Aber dafür wollte man uns natürlich auch nicht bestrafen. Schon unser erstes Programm war super erfolgreich, immer wieder ausverkauft.

Wie ist die Arbeitsteilung bei den Hengstmann-Brüdern?
Sebastian Hengstmann: Die Öffentlichkeitsarbeit ist Tobis Sache, meine Aufgabe ist es, Ideen schlecht zu finden. Unsere Texte schreiben wir zusammen am Computer. Dabei kommen von Tobi die Brüller. (Seiteneinwurf von Tobias Hengstmann: „Na, ganz so ist das aber auch nicht...“.) Ich bin mehr der formale Typ, der die Sachen in Strukturen gießt. Auf der Bühne gebe ich meist den Konservativen, Zurückhaltenden, auch mal den Bösen, Tobi ist der kleine Freche. Zusammengefasst: Ich bin Goethe, Tobi ist Schiller.

Ist der Familienclan manchmal auch eine Last? Stichwort: Neidfaktor...
Sebastian Hengstmann: Ich nehme es auch als Kompliment, wenn Leute sagen: Das können die doch nicht selber geschrieben haben! Der Missgunstfaktor ist wie überall da. Natürlich ist nicht nur der Name Hengstmann ein Bonus, sondern auch die Zwickmühle, die uns ein festes Haus bietet. Uns wurden Türen aufgestoßen, aber durchgehen mussten wir selber.

Haben Sie unter Ihren Schöpfungen eine Lieblingsfigur?
Sebastian Hengstmann: Bei mir ist das ganz klar der Langzeitstudent Malte. Ich kann diese Typen nicht leiden, die gibt’s bei uns an der Uni haufenweise.
Tobias Hengstmann: Mir machen alle Figuren im neuen Programm Spaß, vor allem der Koslowski. Und Maltes Gegenpart, der Magdeburger Matze, gehört natürlich dazu.

Brauchen Sie manchmal Abstand voneinander?
Sebastian Hengstmann: Wir sind nicht nur Brüder, wir sind auch Freunde. Die Familie spielt eine sehr große Rolle. Wir sehen uns relativ regelmäßig.
Tobias Hengstmann: Ich habe noch nicht erlebt, dass wir uns über sind. Wenn etwas nicht funktioniert, weiß der andere immer, worauf es hinausläuft. Dadurch können wir kreativer, freier, spontaner werden. Wir sind wirklich eine Einheit.
Sebastian Hengstmann: Wir sind ein Duo-Solo.
Tobias Hengstmann: Ein Solo für zwei.